Diskursprojekt Linksreformismus: Neuer Ablauf
Dem Call for Papers mit dem Titel “Mit Linksreformismus aus der Krise?” der Zeitschrift Berliner Debatte Initial geht es, in den Worten eines der ersten Rezensenten, Tom Strohschneider (der Freitag), um “das Mobiliar für neue Räume linksreformistischer Politik“.
Die vielen Anfragen und Reaktionen auf den Call zeigen, wie groß der Bedarf nach einem kontroversen und inhaltlich fundierten Diskurs um linke Reformpolitik jenseits von Parteien und Personen ist. Mehrere Zeitschriften haben Volltexte zu verschiedenen Themen linker Reformpolitik zur Verfügung gestellt (siehe “Zeitgenössische Texte“) und ihrerseits auf den Call for Papers hingewiesen. Weitere Zeitschriften haben ihre Unterstützung in Aussicht gestellt. Sie werden sich auch an den geplanten Veranstaltungen beteiligen.
Das Organisationsteam hat Gespräche mit der der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich-Böll-Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung geführt und positive Signale für eine Unterstützung erhalten. Erste Konsequenz der Gespräche mit den Stiftungen ist eine Neugestaltung und Konkretisierung des Ablaufs:
Bis 31. Juli 2010 soll zunächst eine Kurzfassung des Beitrags mit ca. 7.000 Zeichen in digitaler Form an call@linksreformismus.de gesandt werden. Diese kann sich an einer der im Call for Papers veröffentlichten Thesen orientieren, muss es aber nicht. Die Kurzfassungen werden vom Organisationsteam gesichtet und thematisch gruppiert. Ein Beitrag kann nur einstimmig abgelehnt werden.
Am 17. September, dem ursprünglich vorgesehenen Tagungstermin, findet in Berlin ein publikumsoffenes Symposium zum Thema “Wo steht der linke Reformdiskurs?” statt. Weitere Informationen dazu folgen in Bälde auf dieser Homepage sowie via Newsletter.
Die fertigen Beiträge mit nicht mehr als 30.000 Zeichen müssen in der Folge bis 31. Oktober 2010 eingereicht werden und berechtigen zur Teilnahme und Präsentation im Rahmen einer Tagung von 04.-06. Februar 2011 in Berlin. Die Teilnahmegebühr für Unterkunft und Verpflegung beträgt € 40,–, ermäßigt € 10,–.
Im Anschluss an die Tagung werden die Beiträge als Dossier online sowie in Kooperation mit den beteiligten Zeitschriften veröffentlicht.






